Manfred WABA
Bühnenbilder |
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Hänsel und Gretel
Kinderoper im RömersteinbruchDurch das große Echo auf die im Sommer 2001 erstmals durchgeführten Aufführungen der Kinderoper im Römersteinbruch (Opernwerkstatt) gab es 2002 eine Neuauflage: Das "Opernensemble Rigoletto" aus Wien präsentiert die Märchenoper "Hänsel & Gretel" von Engelbert Humperdinck an sechs Tagen im Juli.
Engelbert Humperdincks Märchenoper ist seit ihrer Uraufführung, die unter der musikalischen Leitung von Richard Strauss 1893 in Weimar stattfand, bis heute bei Kindern und gleichermaßen bei Erwachsenen populär geblieben. Natürlich verdankt die Oper ihre Popularität auch dem Märchen von Hänsel und Gretel, wie es Jacob und Wilhelm Grimm für ihre Kinder- und Hausmärchen aufgezeichnet haben, und das wir alle von Kindesbeinen an kennen. Humperdincks Schwester, Adelheid Wette, hat das Grimm´sche Märchen umgeschrieben und dazu noch echte Volkslieder wie "Suse, liebe Suse, was raschelt im Stroh" und "Ein Männlein steht im Walde" in die Handlung eingeflochten. Die Basis für den Erfolg der Oper bildet Humperdincks Musik. Seine Melodien in Liedern wie "Der kleine Sandmann bin ich" und Duetten wie "Brüderchen, komm und tanz mit mir" oder seine Musik zum lustigen "Knusperwalzer" und zum unheimlichen - wilden "Hexenritt" treffen den Ton der Märchenoper sehr genau. Gesamt gesehen, haben wir es bei "Hänsel und Gretel" mit - wie Richard Strauss schon meinte - "einem Meisterwerk erster Güte" zu tun.
Bühne und Show
Die Bühne besteht aus einer kleinen Drehbühne,
wo an der Vorderseite eine ärmliche Hütte zu sehen ist. Anfangs ist die Hütte
verdeckt von einem Wald - einem Mix aus Vorhängen mit aufgemalten Tannenbäumen
und echten Bäumen und Sträuchern!
Der 1.Akt spielt in dieser Hütte mit einer äußerst
ärmlichen Einrichtung. Während des Spielens zerbrechen Hänsel und Gretel
einen Milchtopf (aus Crashglas – großes Erschrecken bei den Zuseher-Kindern.
Auch ein Kätzchen ( ein Ballettmädchen mit Katzenkostüm) spielt übermütig
mit den Kindern.
Der 2.Akt spielt im unheimlichen Wald, wo
Dunstschwaden die unheimlich Stimmung verstärken. Die Hexe erscheint kurz durch
4 Rauchblitz – Explosionen. Das Sandmännchen
schläfert Hänsel und Gretel ein und vom Taumännchen werden sie wieder
geweckt. Das Taumännchen geht auch durch das Publikum und bespritzt es mit
Wasser.
Der 3.Akt spielt vor dem Kusperhäuschen –
bestehend aus lauter farbigen Lebkuchen. Auch ein großer Ofen, wo ein Feuer
brennt und ein Käfig, in dem später Hänsel eingesperrt ist, sind aus Kuchen.
Die Hexe hat einen Zauberstab, der Funken sprüht und Hänsel und Gretel werden
durch Rauchblitz – Explosionen an der Flucht gehindert.
Höhepunkt der Show ist jedoch die „Fliegende
Hexe“ – verkleidete Puppe auf einem Drahtseil auf-
und abfahrend – die unter Rauch
und Donner eine „Bruchlandung“ hinlegt.
Die verzauberten Lebkuchenkinder erwachen wieder
zum Leben, als Hänsel und Gretel unter großem Getöse die Hexe in den Ofen stoßen. Beim „Happy –End- Finale“ inmitten eines prächtigen Konfetti–Regens ziehen die Kinder die gebackene „Lebkuchen – Hexe“ aus dem Ofen und verteilen den Lebkuchen an die Zuseherkinder.
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2003 |
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Stand: 15. November 2006 |