Manfred WABA
Bühnenbilder |
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Otello ´02
Zypriotische Hafenfestung im SteinbruchDie Bühne
Im Zentum des Bühnenbildes befindet sich ein
spektakuläres Stiegenlabyrinth zwischen 3 mächtigen 11 – 13 m hohen Türmen;
davon ein mächtiger Rundturm, dessen obere 2 Stufen (ca.4 m hoch) drehbar sind
.So erfolgt einerseits eine Verwandlung in einen mystischen Kultraum und einem
mittelalterlichen Dampfbad.
Rechts neben dem Labyrinth befindet sich eine mächtige,
aufwendig ausgearbeitete Stein-Treppe (ca.4m hoch), die auf einen Vorplatz des
Wohnbereiches der Burg führen.
Links des Stiegenlabyrints stehen noch 4 weitere
Wohntürme und ein Arkadengang.
Die ganzen Gebäude der Hauptbühne sind durch
einen Säulengang - eine Art Katakomben - im unteren Teil miteinander verbunden.
Ein optisches Highlight ist der „Hängende
Leuchtturm“, eine Ebene (4X3m) in 22m Höhe
inmitten der überhängenden 30m hohen Steilwand mit einer Kanone, einem
Leuchtfeuer und 2 Wachen. Darüber schwebt die farbenprächtige (8m hohe und 3m
breite) Fahne Venedigs mit dem Markuslöwen.
Im linken Bühnenbereich stehen die zwei mächtige
12m hohe Wachtürme der Hafen- bzw. Werfteinfahrt. Von diesen Türmen aus
erstreckt sich eine 25m lange und
2m breite Mole (verschiedene Ebenen) in Richtung Hauptbühne. Am Ende dieser
Mole steht ein 6m hoher Arbeitsgerüstturm aus Holz, auf dem Jago sein
„Credo“ anstimmt.
Die Sensation ist perfekt, als im 1.Akt die
Matrosen das havarierte Schiff mit Otello an der Bugspitze in die Werft ziehen (
„auf einer 30m langen Stahlschiene“). Das dreimastige Kriegsschiff des
Otello ist 24m lang, 3,5m tief und der Hauptmast hat eine Höhe von 16m.
An der Vorderseite des Schiffes kann man ein 4m
breites Stück der Schiffswand mechanisch ausklappen (aufliegend auf die Mole)
und ein Bett mit Himmel wird sichtbar –
im Schlussakt „Mordszene“.
Im Hintergrund auf den mächtigen 30m hohen Felswänden
steht die 130m lange Festungsmauer mit seinen 24
sechs Meter hohen Wachtürmen mit seinen Fackeln und Signalfeuern.
Die Show
Es wurden 5 Laser („ein-, drei- und 4-färbige
Systeme“) in die Bühne eingebaut und fast 200m Glasfaserkabeln (
Spezialanfertigung) verlegt. Neben Sternenhimmel und „Schlieren“- sich
drehende „kosmische“ Farbflächen war der Effekt mit den
„ENDLOS-FINGERN“ zweifellos der absolute Höhepunkt: Otello kniet sich
beschwörend am Boden; über ihn auf einer Brüstung steht verhöhnend Jago. Auf
betreten 6 weitere Jagos (auf dahinterliegende Türmen) die Szenerie. Aus ihren
Fingern treten „Endlos-Laserstrahlen“ und sie sperren Otello in ein imaginäres
Gefängnis.
Weitere Höhepunkte sind die „Brennende
Burg“(120 Bengalfeuer!), 40 Wandfackeln, Lagerfeuer, Stunts, 6 schießende
Kanonen etc.......................
Zum ersten Mal arbeiteten wir mit Pani-Projektoren,
mit denen wir die Bühne total umgestalten bzw. verfremden konnten. So
projizierten wir zB über die Szenerie ein „Blutmeer“ beim Todesschwur des
Otello und ein „Gitterinferno“ als Symbol des Intrigennetzes des Jago. Die
Projektionen eignen sich wunderbar das Gefühlsleben der Protagonisten ( ihr
„Inneres“) nach außen zu kehren zB Bild: „Sklavenqualen“).
Die Bilder schuf der burgenländische
impressionistische Maler Sepp Lauber nach den Vorgaben von Manfred Waba. Diesen Weg der Projektionen werden wir in Zukunft noch intensiver gehen. Informationen zur Otello - Aufführung gibt es auch im Artikel der Festspielzeitschrift.
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2003 |
Weininformationen Wissenswertes über Rotwein Weinversand - österreichische Weine Vinothek in Podersdorf / Burgenland FEWO Burgenland |
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Stand: 24. November 2007 |